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Sagenhaft viel Neues

Herzlich willkommen auf der Presseseite der Bayerischen Landesgartenschau Furth im Wald 2025. Hier finden Sie alle relevanten Informationen, Neuigkeiten und Pressematerialien rund um unsere Landesgartenschau 2025.

Mitglieder des Wirtschaftsclubs als Unterstützer gewinnen

Furth im Wald. „Die Landesgartenschau bringt Furth nach vorne. Sie ist die einmalige Chance, die Stadt zu modernisieren. Jetzt kann...

PRESSEBERICHTE

Mitglieder des Wirtschaftsclubs als Unterstützer gewinnen

Bildtext: Die Mitglieder des Wirtschaftsclubs Cham sind überzeugt:  Die Landesgartenschau bringt Furth im Wald nach vorne! (Foto Heidi Wolf, Landesgartenschau Furth im Wald 2025)

Unternehmer-Netzwerk informierte sich über die Landesgartenschau – „Einmalige Chance, die Stadt zu modernisieren“

Furth im Wald. „Die Landesgartenschau bringt Furth nach vorne. Sie ist die einmalige Chance, die Stadt zu modernisieren. Jetzt kann es nur mehr in eine Richtung gehen!“  Das waren einige Kommentare von Mitgliedern des Wirtschaftsclubs Cham, die sich in der vergangenen Woche im Tagungszentrum getroffen hatten, um sich über das Riesen-Projekt im nächsten Jahr zu informieren. Bürgermeister Sandro Bauer schilderte dem Netzwerk aus Unternehmern, Freiberuflern und Führungskräften aus allen Bereichen der heimischen Wirtschaft, dass die Landesgartenschau viel mehr ist als Blumen, Blüten und schöne Natur. „Sie ist nachhaltige Stadtentwicklung“, stellte Bauer klar. Ein Ziel des Clubabends war es, die Gäste als Förderer für das einmalige Sommerfest im nächsten Jahr zu gewinnen. „Auch wenn Sie nicht mehr in der ersten Reihe stehen: Ihre Meinung hat Gewicht und wir brauchen Sie als Multiplikatoren“, warb Pressereferentin Heidi Wolf um Unterstützung.

IHK-Geschäftsführer Richard Brunner hatte den Clubabend in Furth im Wald organisiert, um den Mitgliedern aus allen Teilen des Landkreises und aus verschiedenen Branchen zu zeigen, wie sich die Grenzstadt auf die Landesgartenschau im nächsten Jahr vorbereitet. „Dieses Projekt wird auf die gesamte Region ausstrahlen“, war sich Brunner sicher. Die „Gartenschau am Regenbogen“, die 2001 in Cham stattgefunden hat, wirke auch 23 Jahre später nach, sagte Michael Braun. Seine Rechnung: „60 Prozent der Einrichtungen, die damals geschaffen wurden, sind heute noch da und bereichern die Stadt. Das wird auch in Furth so sein!“

„Jede Verbesserung hilft der Stadt“, ist auch Manfred Zollner überzeugt, Gründer der Zollner Elektronik AG in Zandt. Ihn faszinierte vor allem, dass die Landesgartenschau in Furth im Wald eine „Schau am Wasser“ werden soll. Einen „Wasserkasperl“, wie er ihn aus Kindheitstagen kenne, könne er sich auf dem Gelände gut vorstellen. Gemeint ist ein Wasserwidder, eine wassergetriebene Pumpe, die nur mit Hydraulik und Gefälle arbeitet und keine andere Energiequelle braucht.  „Vielleicht gibt es einen Bastler, der eine solche Anlage bauen kann“, regte Zollner an, der als Standorte vor allem den Kinderbereich oder die „Schule im Grünen“ im Auge hatte.

Ein paar Wünsche gaben die Mitglieder des Wirtschaftsclubs Bürgermeister Sandro Bauer mit auf den Weg. Es solle auf jeden Fall Angebote für ältere Leute geben, die es nicht mehr zu Fuß über das Gelände schaffen, Golfwägen zum Beispiel oder eine kleine Bahn. Auch ein Gartenmarkt mit besonderen Raritäten steht auf der Prioritätenliste ganz oben, denn „jeder will was kaufen und mit nach Hause nehmen!“

Das Fazit dieses Abends: Die Mitglieder des Wirtschaftsclubs Cham sehen Furth auf einem erfolgreichen Weg in die Zukunft. „Das Konzept, mit Grün durch die ganze Stadt zu kommen, ist sehr gut“, urteilte Günter Habel, der ehemalige Chef des Robert-Schuman-Gymnasiums in Cham. Einzige Frage: „Ist das alles in der vorgegebenen Zeit zu schaffen?“ Was die finanzielle Belastung betrifft, die letzten Endes an der Stadt hängenbleibt, hatte Xaver Betz eine klare Meinung: „Würde Furth die Landesgartenschau nicht durchziehen, gäbe es keine Förderung und alles bliebe, wie es war. Deshalb: großer Respekt und viel Erfolg!“

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Erste Pflanzaktion auf Gelände der Landesgartenschau

Bildtext: Gemeinschaftsaktion im Schattengarten: Uli Stöckerl, Felix Schächtl, Rolf Schjüler, Tobias Altmann, Michael Kolbeck und Brigitte Stöckerl beim Pflanzen der ersten Bäume und Sträucher. (Foto Heidi Wolf, Landesgartenschau Furth im Wald 2025)

Uli Stöckerl und Rolf Schüler haben mit ihrem Schattengarten begonnen – Besucher zum Entdecken und Nachdenken einladen

Furth im Wald. Die ersten Bäume und Sträucher auf dem Gelände der Landesgartenschau sind gepflanzt! Uli Stöckerl und Rolf Schüler haben am Montag mit ihrem „Schattengarten“ begonnen, der auf der Halbinsel zwischen den beiden Chamb-Armen hinter der Schützenhalle entsteht. „Mystisch, geheimnisvoll, apokalyptisch und sagenhaft“ soll ihr Beitrag werden. „Wir wollen die Leute zum Nachdenken anregen, wie es mit der Natur und uns Menschen endet, wenn wir so weitermachen wie bisher“, beschreiben Uli Stöckerl und Rolf Schüler die Absicht hinter ihrem Schattengarten. Vorbild sei der Industrial Style, bei dem verschiedene Materialien recycelt und gebrauchte Elemente mit Pflanzen kombiniert würden. „In der Natur ist das Unperfekte das Perfekte. In einem Bauschutthaufen steckt mehr Leben als in einer Hecke oder in einem Garten“, sagt Rolf Schüler vom „Flederwisch.“ Uli Stöckerl, Betreiber des „Wildgartens“, nennt den Standort unter schattigen Bäumen ideal. Hier sollen verschiedene Blickachsen entstehen und die Besucherinnen und Besucher zum Entdecken einladen: „Hinter jedem Hügel und hinter jeder Biegung gibt es Überraschendes!“ Eine Sitzgruppe am Chamb-Ufer ist schon aufgebaut. Den Tisch bildet eine Felsplatte mit der Aufschrift „Göttersitz“, die von der nahen Wutzmühle stammt. Bei den ersten Gewächsen im Schattengarten handelt es sich um Hainbuchen, Eiben, eine mehrstämmige Birke, eine rotlaubige Haselnuss und einen Eisenholzbaum. „Je älter, desto schöner“, kommentiert die Gärtnerin Brigitte Stöckerl, die für die Auswahl verantwortlich ist. In der nächsten Woche sollen dann die Stauden gepflanzt werden.

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Landesgartenschau will auch Kinder und Jugendliche begeistern

Bildtext: Der Tirschenreuther Landrat Roland Grillmeier, zweiter Bürgermeister Peter Gold, Landtagsvizepräsident Tobias Reiß  und stellvertretender Landrat Dr. Alfred Scheidler (v. l. ) besuchten Sabine Heller und Josef Beer (2. Reihe)  im Pavillon der Landesgartenschau Furth im Wald 2025. – Uwe Neumann im angeregten Gespräch mit einem Ehepaar aus Pfreimd. (Foto Landesgartenschau Furth im Wald 2025)

LGS-Team hatte zum 2. Netzwerktreffen auf die Baustellen eingeladen – Viele positive Reaktionen von den Teilnehmern

Furth im Wald. Unterwegs auf den Baustellen in der Stadt! Rund 70 Ausstellungs- und Veranstaltungspartnerinnen und -partner bekamen am Dienstag beim 2. Netzwerktreffen des Landesgartenschau-Teams Informationen aus erster Hand: Was wird wo gebaut, wo sind die Eingänge, wo stehen Bühnen, blühen Blumen und Stauden, entstehen Erholungsräume an Kalter Pastritz, Mühlbach und Chamb? Sandra Kleemann, die für das Veranstaltungsprogramm verantwortlich ist, räumte gleich zu Beginn mit dem Vorurteil auf, Landesgartenschauen seien in erster Linie ein Angebot für ältere Leute: „In Furth im Wald passiert viel für Familien, Kinder und Jugendliche. Deshalb entsteht zum Beispiel am Sportplatzgelände die „Junge Gartenschau“ mit dem neuen Pumptrack, einer attraktiven Calisthenicsanlage, mit zusätzlichen Fitnessgeräten, Saftbar und einer überdachten Bühne, die auch nach dem großen Sommerfest für Veranstaltungen stehen bleibt!“

Auf der Landesgartenschau im nächsten Jahr soll auch geheiratet werden dürfen!  Ein möglicher Ort für die Trauungen ist unter den alten Bäumen beim See in der Nähe des ATT. „Gefällt mir gut“, kommentierte Standesbeamter Toni Lauerer den Vorschlag. Acht Termine jeweils an Freitagen um 11 Uhr sind geplant; Einzelheiten werden derzeit abgestimmt.

Auf großes Interesse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den verschiedenen Gruppen stießen auch die baulichen Maßnahmen, die bei dem Baustellenrundgang immer wieder sichtbar waren, zum Beispiel die Rammpfähle für den Brückensteg an der Inselspitze, wo der Mühlbach in den Chamb fließt. „Die erste Brücke für den Loop wird im August/September montiert“, kündigte Bauleiter Ulrich Dölker an. Er versprach auch, dass die Erdhaufen auf der Festwiese, die vom Aushub stammen, in den nächsten 14 Tagen verschwinden, „denn Mitte August kommen die Gärtner.“ Auf der Festwiese soll am 22. September 2024 auch das Baustellenfest stattfinden. An diesem Tag beginnt dann der Verkauf der Dauerkarten. „Als Schwandorferin überlege ich mir ernsthaft, mir eine Dauerkarte zu kaufen“, sagte Irene Träxler am Ende des Rundgangs. Sie ist die Rektorin der Johann-Brunner-Mittelschule in Cham, die mit den Minigärtnern bei der Landesgartenschau mitmacht.  Diese treten gemeinsam mit den Miniköchen auf, die Manuela Heizler organisiert, und die bei dem großen Sommerfest im nächsten Jahr einen Weltrekordversuch starten wollen. „Wir planen auf jeden Fall Klassenfahrten, um den Schülerinnen und Schülern zu zeigen, was auf einer Landesgartenschau alles geboten wird“, berichtete Irene Träxler. Ihre Eindrücke nach dem Baustellenrundgang von der Chambaue bis zur Hofer-Insel und zurück fasste sie so zusammen: „Ich bin begeistert, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass alles rechtzeitig fertig wird.  Wenn es klappt, wird es sehr schön!“ Bauleiter Ulrich Dölker beruhigte: „Am 21. Mai 2025 – einen Tag vor der Eröffnung – ist alles abgeschlossen!“

Anna-Lena Fischer, die neue Leiterin der Tourist-Info Furth im Wald und ihre ebenfalls neue Kollegin Heidi Baumann waren zum ersten Mal bei einem Rundgang dabei. Ihnen gefiel vor allem, dass die ganze Stadt in das Projekt einbezogen ist und damit enorm aufgewertet wird. „Das steigert die Zustimmung in der Bevölkerung enorm“, war sich Anna-Lena Fischer sicher. Heidi Baumann gefiel die Lorenz-Zierl-Straße, in der seit September 2023 gebaut wird, besonders gut. Inzwischen sei gut erkennbar, dass aus einer Durchfahrtsstraße ein Erlebnisraum werde. „Das schaut super aus!“ Oliver Schober und Florian Lenhard vom Drachengarten in Schwarzach im Landkreis Straubing-Bogen freuen sich darauf, ein ganz besonderes Staudenbeet anzulegen. „Man braucht noch viel Fantasie. Aber es ist unser tägliches Geschäft, sich auf leeren Flächen ein Ergebnis vorzustellen. Es wird bestimmt sehr imposant werden, denn es stecken viele kreative Ideen in dem Projekt“, so die Meinung der beiden Gärtner.

Die Netzwerktreffen finden in regelmäßigen Abständen statt, um Ausstellungs- und Veranstaltungspartner auf dem Laufenden zu halten. „Wir wollen damit das Engagement der Menschen honorieren, die Zeit und Ideen in unser großes Projekt Bayerische Landesgartenschau stecken“, erklärt Sandra Kleemann vom LGS-Team.

Furth im Wald. Unterwegs

Von den Gartentagen in Tirschenreuth begeistert

Bildtext: Der Tirschenreuther Landrat Roland Grillmeier, zweiter Bürgermeister Peter Gold, Landtagsvizepräsident Tobias Reiß  und stellvertretender Landrat Dr. Alfred Scheidler (v. l. ) besuchten Sabine Heller und Josef Beer (2. Reihe)  im Pavillon der Landesgartenschau Furth im Wald 2025. – Uwe Neumann im angeregten Gespräch mit einem Ehepaar aus Pfreimd. (Foto Landesgartenschau Furth im Wald 2025)

Teams der Landesgartenschau Furth im Wald warben in der nördlichen Oberpfalz für das Großereignis im nächsten Jahr – Viele positive Reaktionen

Tirschenreuth/Furth im Wald. „Es war super!“ Wir wurden überaus herzlich aufgenommen, hatten viele gute Gespräche und konnten für die Landesgartenschau (LGS) im nächsten Jahr bei uns werben!“ Dieses positive Fazit ziehen die zwei LGS-Teams, die am Wochenende bei den 4. Gartentagen in Tirschenreuth waren.  Sie hatten ihren Stand im Fischhofpark aufgebaut, der bei der Landesgartenschau 2013 in der Oberpfälzer Kreisstadt entstanden ist und sie nachhaltig verändert hat. „Diese Großveranstaltung war ein Glücksfall für uns und sie wird es auch für euch sein!“, hörten die Vertreterinnen und Vertreter aus Furth im Wald immer wieder.

Die Gartentage in Tirschenreuth finden alle zwei Jahre statt; Veranstalter ist ein Förderverein, der sich 2013 während der Landesgartenschau gegründet hat und der als einziger das Recht hat, das weitläufige Gelände vor der Altstadt zu bespielen.  Tausende von Besucherinnen und Besuchern strömten am Samstag und Sonntag in den Fischhofpark, um bei den Ausstellern einzukaufen, sich Anregungen für den eigenen Garten zu holen, Musik, Tanz, Theater und gutes Essen zu genießen. Den Stand der Landesgartenschau Furth im Wald 2025 betreuten am ersten Tag Baukoordinator Josef Beer und Sabine Heller von Wolff-Ostreisen, am zweiten Tag Ruth Fischer und Uwe Neumann, der zum ersten Mal in Tirschenreuth war. „Neben der Freundlichkeit der Leute hat mich am meisten beeindruckt, dass die Anlagen elf Jahre nach der Landesgartenschau noch in einem so hervorragenden Zustand sind“, schildert Neumann seine Eindrücke. Bei der Eröffnung holten die Organisatoren Josef Beer auf die Bühne und boten ihm damit eine Plattform, die LGS Furth im Wald 2025 vorzustellen.  „Es gibt einige Parallelen zwischen den beiden Städten. Sie sind nahezu gleich groß; die Stadtkerne mit dem Marktplatz in der Mitte liegen wie Ringe auf einer Anhöhe, um die sich die Siedlung entwickelt hat. Auch bei uns sollen das Gartenschaugelände und die Altstadt eng miteinander verbunden werden. Wie gut das hier gelungen ist, spornt uns gewaltig an“, sagte Beer. „Wir besuchen euch auf jeden Fall, weil wir Gartenschaubegeisterte sind und sehen wollen, wie sich eure Stadt verändert“, versicherten zahlreiche Besucher am Stand. Überrascht waren die Further Teams, dass viele Menschen aus der Tirschenreuther Region den Drachenstich kennen und ihn auch schon erlebt haben. „Wir können im nächsten Jahr auf die nördliche Oberpfalz zählen“, sind sich die Further LGS- Vertreterinnen und Vertreter sicher.

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In Kirchheim Anregungen für Furth geholt

(Bildquelle Landesgartenschau 2025)

Ehrenamtliche auf der Landesgartenschau im Landkreis München – Interessante Führungen über das Gelände

Furth im Wald/Kirchheim. „Es war ein schöner Vorgeschmack auf das große Fest im nächsten Jahr bei uns!“ Mit vielen positiven Eindrücken kamen 39 Männer und Frauen, die sich bei der Landesgartenschau (LGS) 2025 in ihrer Heimatstadt engagieren wollen, am Sonntag von ihrem Ausflug nach Kirchheim bei München zurück. Das LGS-Team Furth im Wald hatte den Ausflug zu dem Sommerfest organisiert, um den künftigen Helferinnen und Helfern zu zeigen, was auf der letzten Landesgartenschau vor Furth im Wald passiert. So erlebten die Gäste den „Blaulichttag“ mit, der 2025 auch hier stattfindet. Das Motto der Veranstaltung in Kirchheim lautet „Zusammen.Wachsen“ und richtet sich vor allem an die Menschen in Kirchheim und Heimstetten, die 1978 zu einer Gemeinde zusammengelegt wurden, aber bisher nur wenige Berührungspunkte hatten. Die Bürgerinnen und Bürger  soll in Zukunft der Ortspark verbinden, der auf Dauer bestehen bleibt. Wie in Furth sind auch hier Natur und innerstädtische Entwicklung miteinander kombiniert. Das Gelände in Kirchheim ist so groß wie 20 Fußballplätze und auf fünf die Themenfelder aufgeteilt: Wildnis, Wiese, Wald, Garten und Wasser. Zwei Gästeführerinnen schilderten den Besucherinnen und Besuchern die jeweiligen Besonderheiten und beantworteten viele Fragen (unser Foto). Dorothee Simeth vom LGS-Team, die sich um die Reise gekümmert, freute sich über die vielen positiven Reaktionen: „Es hat Spaß gemacht!“

Furth im Wald/Kirchheim. „Es

Die Botschaft aus Tirschenreuth: Gartenbaustädte sind Gewinnerstädte!

Die Besuchergruppe aus Furth im Wald mit ihren Gastgebern auf dem Marktplatz in Tirschenreuth. Der positive Bürgerentscheid für die Neugestaltung war ausschlaggebend für „Natur in Tirschenreuth 2013.“ (Bildquelle Landesgartenschau 2025).

Delegation aus Furth im Wald auf Info-Tour in der nördlichen Oberpfalz – Projekt war „Urknall für nachhaltige Entwicklung der Stadt“

Furth im Wald/Tirschenreuth. Elf Jahre ist dieGartenschau in Tirschenreuth vorbei und noch immer reden die Beteiligten voller Begeisterung von diesem Ereignis. Für Bürgermeister Franz Stahl war es „der Urknall für die nachhaltige ökologische Entwicklung der Stadt.“ Mitgliedern des LGS-Teams und der Stadtverwaltung Furth im Wald gab er in einer informativen Gesprächsrunde die Botschaft mit: „Jede Stadt, die eine Gartenschau bekommt, ist eine Gewinnerstadt!“ Vor dem großen Erfolg in Tirschenreuth musste ein großer Stolperstein weggeräumt werden. 2007 fand ein Bürgerentscheid zur Neugestaltung des Marktplatzes statt, Ergebnis unsicher. Zum Glück aber sei die Abstimmung positiv ausgegangen, sonst wäre die Gartenschau wohl nicht gekommen, warf Franz Stahl einen Blick auf die Anfänge zurück.  “Wenn es schon nicht gelingt, das Wohnzimmer aufzuräumen, was soll dann überhaupt klappen?“, beschrieb Architekt Peter Brückner die Ausgangslage. 

Der positive Bürgerentscheid habe den Meinungsumschwung gebracht. „Ab diesem Zeitpunkt ist im Stadtrat in dieser Sache nie mehr Parteipolitik gemacht worden, denn Parteipolitik lähmt“, sagte Architekt Peter Brückner der Besuchergruppe aus Furth im Wald. Diese war am Mittwoch in die nördliche Oberpfalz gefahren, weil ihr die Gartenschau in Tirschenreuth immer wieder als Vorzeigeprojekt genannt worden war.  LGS-Geschäftsführer Robert Sitzmann, Kerstin Hofmann, zuständig für den Bereich Ausstellung und Betrieb, Dorothee Simeth vom Marketing, Pressereferentin Heidi Wolf, Baukoordinator Josef Beer und Alois Stoiber, Leiter des städtischen Bauamtes, kamen mit einer Reihe von Fragen, vor allem: Was können wir von Tirschenreuth lernen? Wo gibt es Parallelen zwischen den beiden Städten? Was bringt eine Landesgartenschau über die Veranstaltung hinaus? Antworten gaben neben Stahl und Brückner Stadtbaumeister Andreas Ockl, Franz Häring, städtischer Geschäftsführer von „Natur in Tirschenreuth 2013“, Cornelia Stahl, während der Veranstaltung und danach für die Gästeführungen verantwortlich, und Mirko Streich, der zuständige Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, der inzwischen das Bürgermeisterbüro leitet. 

„Gartenschauen haben Nachhall“ zog Franz Häring Bilanz. Er berichtete von der Gründung des „Fördervereins Fischhofpark“ während der Landesgartenschau, der von ursprünglich 99 auf inzwischen 500 Mitglieder angewachsen sei. Der Familienbeitrag pro Jahr betrage 48 Euro. Nur dieser Verein dürfe das Gartenschaugelände bespielen, zum Beispiel mit dem Kultursommer und den Gartentagen. Im Frühjahr und Herbst fänden Pflanz- und Aufräumaktionen statt, denn „der Fischhofpark wird von den Leuten als ihr Wohnzimmer betrachtet“, sagte Franz Häring. „Wenn die Landesgartenschau vorbei ist, geht die Pflege los“, schilderte Stadtbaumeister Andreas Ockl eine wichtige Aufgabe nach dem offiziellen Ende des Projektes. Zwei Mitarbeiter in der Stadtverwaltung seien ausschließlich dafür zuständig, 100 000 Euro pro Jahr im Haushalt für die erforderlichen Maßnahmen auf dem Gelände ausgewiesen, damit dort die Qualität erhalten bleibe.

Regelmäßige Evaluierungen seien notwendig, um auf einem guten Weg zu bleiben, betonte Bürgermeister Franz Stahl, der sich 2022 zum zweiten Mal um eine Landesgartenschau beworben hat, Freyung aber den Vorzug bekam. Tirschenreuth zieht seine Vorhaben trotzdem durch. So entsteht zum Beispiel im Turm der stillgelegten Brauerei Schels ein Kletterzentrum des Deutschen Alpenvereins; die frühere Fronfeste wurde saniert und zum digitalen Bildungsstandort ausgebaut. Die Empfehlung von Franz Stahl: Mut beweisen, sich nicht von den Kosten kopfscheu machen lassen: „Geld ist oft nur ein vorgeschobenes Argument. Entscheidend ist, ob man etwas wirklich will!“ Stahl ist von dem Vorhaben in Furth im Wald überzeugt: „Es wird hinterher eine neue Zeitrechnung geben: vor der Landesgartenschau, nach der Landesgartenschau!“ Das Fazit bei der Further Gruppe: So viel Begeisterung macht Mut!

Furth im Wald/Tirschenreuth. Elf

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