Ein Fest für unsere Ehrenamtlichen

Markus Albrecht und Martina Schmidberger mit diversen Ansagen und kleinen Geschenken für die Helferschar. (Fotos Heidi Wolf, LGS 2025)

Die Landesgartenschau feiert ihre Ehrenamtlichen! In ihrer Arbeitskleidung, den gelb-grünen T-Shirts, stellten sie sich am Montagabend in der Park-Arena und vor der Sparkassenbühne zu Erinnerungsfotos. Anschließend genossen sie in der Hauptgastronomie Essen vom kalt-warmen Buffet, Getränke nach Wahl und Musik vom Roma Jazz-Trio mit Ferry Baierl, Sven Ochsenbauer und Reinhold Grassl. LGS-Geschäftsführerin Claudia Knoll und Bürgermeister Sandro Bauer dankten den 113 Teilnehmerinnen und Teilnehmern an dem Ehrenamtsabend für ihren großartigen Einsatz: „Ihr seid mit Herzblut dabei und vermittelt die Botschaft: Das ist unsere Landesgartenschau!“

Eine starke Macht in der Park-Arena – die Landesgartenschau ist glücklich über ihre Ehrenamtlichen.

Die Veranstaltung sollte ein Dankeschön für die geleistete Arbeit und ein Mutmacher für die anstehenden letzten Wochen sein. „Die härteste Phase liegt hinter uns. Ihr habt in der Zeit unsere Stadt bestens repräsentiert“, sagte Bürgermeister Sandro Bauer. Sein Blick ging über den 5. Oktober 2025 hinaus, wenn die Landesgartenschau zu Ende geht. Um nicht zu sehr in Depression zu verfallen, sollten sich Ehrenamtliche zu einem Freundeskreis zusammenschließen und auch weiterhin ihre Zeit einbringen, bei der Pflege der Blumenbeete zum Beispiel oder beim Kulturprogramm, das derzeit in Arbeit sei.

Ehrenamts-Koordinator Uwe Neumann und Dorothee Simeth vom LGS-Team blendeten zurück auf die erste Veranstaltung im Februar 2024, als die LGS interessierte Freiwillige zu einem Treffen eingeladen hatte. „70 Leute sind damals gekommen. Das war eine riesige Überraschung für uns“, staunte Simeth noch eineinhalb Jahre später. In der Zwischenzeit sei längst klar geworden, dass sich die Ehrenamtlichen zu guten Botschaftern der Region entwickelt hätten. „49 Tage müssen wir noch gemeinsam durchhalten und das Beste herausholen. Lasst uns die Zeit genießen“, gab Uwe Neumann den Helferinnen und Helfern als Botschaft auf den Weg. Sein Dank galt „dem verlängerten Arm“ Martina Schmidberger und Markus Albrecht, die sich um gute Stimmung in der großen Gruppe kümmern und unter anderem auch die Stammtische eingeführt haben.  „Diese Vierer-Konstellation ist toll“, freute sich Uwe Neumann.

Martina Schmidberger nutzte ihre Rede für einen Appell an die Helferinnen und Helfer, die WhatsApp-Gruppe wirklich nur für Informationen zu nutzen, nicht für endlose Diskussionen. Schließlich verteilten sie und Markus Albrecht noch kleine Geschenke einer Landesgartenschau-Liebhaberin aus Amberg, die es bedauert, nicht täglich in Furth im Wald sein zu können. Von Landesgartenschau und Stadt bekamen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Ehrenamtsabend als kleine Anerkennung einen Gutschein für die bewegte Drachenführung „Der Mythos lebt.“ Und für Heinz Winklmüller sangen alle gemeinsam ein Ständchen zum Geburtstag.