Dreiecke im neuen Logo, Dreiecke in der Park-Arena

Die Landtagsfraktion der Freien Wähler mit Umweltminister Thorsten Glauber und Vorsitzendem Florian Streibl (4. und 5. v. l.) im Vorzeigeprojekt Park-Arena. Vorne LGS-Geschäftsführerin Claudia Knoll und Bürgermeister Sandro Bauer. (Fotos Heidi Wolf LGS 2025)

Furth im Wald.  Bunte miteinander verknüpfte Dreiecke bilden das neue Logo der außerschulischen Bildung für nachhaltige Entwicklung Bayern (BNE). In diesem Netzwerk sind erstmals die 65 staatlich anerkannten Umweltstationen und die 147 Akteure zusammengeschlossen, die das Qualitätssiegel „Umweltbildung Bayern“ tragen. Der neue Name und das neue Erscheinungsbild sollen für eine bessere Außenwirkung und eine klare Wiedererkennbarkeit sorgen. Diese Erwartungen formulierte Umweltminister Thorsten Glauber heute Nachmittag, als er die gemeinsame Dachmarke im Pavillon des Umweltministeriums auf der Landesgartenschau vorstellte. Neben den Umwelt-Akteuren waren auch Landtagsabgeordnete der Freien Wähler-Fraktion mit Florian Streibl an der Spitze dabei. Auf ihre Unterstützung zählt der Umweltminister bei der Vergabe der immer knapper werdenden Haushaltsmittel, denn „über den Etat entscheidet der Landtag, nicht das Ministerium!“

Im Pavillon des Umweltministeriums stellte Thorsten Glauber das neue Erscheinungsbild der außerschulischen Bildung für nachhaltige Entwicklung in Bayern (BNE) vor.

„Ohne 40 Prozent Förderung von der EU und 40 Prozent vom Freistaat Bayern kann sich keine Stadt eine Landesgartenschau mit so hochwertigen städtebaulichen Projekten wie in Furth im Wald leisten“, hatte LGS-Geschäftsführerin Claudia Knoll vorher schon bei der Führung über das Gelände betont. Sie bedauerte den hohen bürokratischen Aufwand für Maßnahmen dieser Art, nannte als Beispiel das Projekt in Günzburg, das sie derzeit vorbereitet. Eine halbe Million Euro müsse allein für die Grundlagenermittlung aufgebracht werden. „Das tut mir in der Seele weh“, kommentierte die erfahrene Landschaftsarchitektin diesen Zustand. Die Landesgartenschau in Furth im Wald sei überaus erfolgreich gelaufen; es habe viele Besucher gegeben, die vorher noch nie in dieser Gegend waren, berichtete Claudia Knoll. Die Geschäftsführerin bedauerte, dass es nicht gelungen sei, die tschechischen Nachbarn so einzubinden wie geplant. Auch 35 Jahre nach der Grenzöffnung gebe es leider immer noch keine selbstverständliche Zusammenarbeit.

„Unser aller Lieblingsprojekt“ stellte Claudia Knoll die Park-Arena vor, deren Details Bürgermeister Sandro Bauer schilderte. Über 24 000 Schrauben hielten die 168 Waben zusammen; die bisher einmalige Dachkonstruktion komme ohne Verbindungsteile aus Metall aus. „Das Entscheidende ist: Es gibt keinen Knoten. Dreiecke sind immer stabil“, erklärte Umweltminister Thorsten Glauber, von Beruf Architekt.

Eine Landesgartenschau in Bayern habe den Auftarg, die städtebauliche Entwicklung voranzubringen. „Bayern und Baden-Württemberg sind bei derartigen Projekten im Vergleich mit anderen Bundesländern schon ein Stück weiter vorne“, betonte LGS-Geschäftsführerin Claudia Knoll. In Baden-Württemberg seien Gartenschauen bis 2036/37 vergeben, in Bayern nur bis 2032, berichtete Professor Rudolf Klingshirn, Direktor des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau in Bayern (VGL). Er wünschte sich, dass Bayern auf dieser Zeitschiene gleichzieht. Die Bitte an den EU-Abgeordneten Joachim Streit: „Wir brauchen auch in Zukunft dringend das Geld aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)!“ Wenig optimistische Antwort des Freie Wähler-Politikers aus Bitburg im Eifelkreis Bitburg-Prüm im Bundesland Rheinland-Pfalz: „Die wollen alles in die Verteidigung stecken!“

Gruppenfoto mit Handelnden in der Umwelt-Bildung und Politikern.  

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