LGS-Koordinator Josef Beer schilderte Christian Bernreiter (2. v. r.) die massiven Veränderungen und die privaten Initiativen in der Lorenz-Zierl-Straße. Mit dabei Martin Richter-Liebald, Geschäftsführer der bayerischen Landesgartenschau GmbH (1. v. l.) und VGL-Vizepräsident Moritz Fahn (1. v. r.) (Foto Heidi Wolf, LGS 2025)
Verkehrsminister Bernreiter lobt städtebauliche Projekte
Furth im Wald. „Das ist wirklich schön geworden!“ Mit diesem anerkennenden Satz kommentierte der bayerische Bau- und Verkehrsminister Christian Bernreiter die städtebaulichen Projekte, die im Rahmen der Landesgartenschau verwirklicht wurden. Rund neun Millionen Euro gab es dafür von der Städtebauförderung – gut angelegte Geld, wie der Politiker heute bei einem Rundgang über das LGS-Gelände und durch die Innenstadt feststellte. Martin Richter-Liebald, Geschäftsführer der bayerischen Landesgartenschaugesellschaft, brachte gleich zu Beginn einen Vergleich: „Was die Olympiade 1972 für München war, ist die Landesgartenschau für Furth im Wald!“
In der Park-Arena begegnete Christian Bernreiter Architekt Peter Hickl und Holzbauer Josef Penzkofer, die einer Besuchergruppe von C.A.R.M.E.N. e.V., dem Centralen Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V. aus Straubing, ihr Werk zeigten. Die Details hatte Josef Beer, der Koordinator zwischen Stadt und Landesgartenschau, schon genannt: 168 Sechsecke aus heimischem Fichten- und Tannenholz, die ohne große Metallverbindungen auskommen, alles regional verarbeitet, 38 Meter Spannweite, 15 Meter hoch und nach einem digitalen Bauplan der Technischen Hochschule Augsburg erstellt. „Verantwortlich dafür war Professor Christopher Robeller und der hat mit Frei Otto zusammengearbeitet“, stellte Peter Hickl die Verbindung zum berühmten Architekten des Münchner Olympiadachs her.
Die Einladung zum zweiten Besuch in Furth im Wald innerhalb weniger Wochen war vom VGL gekommen, dem Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau, der auf der Landesgartenschau mit einem Info-Pavillon vertreten ist. Direktor Rudolf Klingshirn und Vizepräsident Moritz Fahn zeigten dem Politiker die unterschiedlichen Themengärten und die Wettbewerbsarbeiten, die beim „Bayerncup 2025“ entstanden sind. In der Innenstadt ließ sich Bernreiter die neue Lorenz-Zierl-Straße mit den breiten Gehwegen und den Sitzstufen an der Kalten Pastritz zeigen, außerdem die Hofer-Insel mit den Rappelkisten. „Es wurden schöne Plätze geschaffen“, so die zufriedene Feststellung.